Falsche Mythen über das Augenlasern

Auf allen Distanzen gut und vor allem unabhängig von Brille oder Kontaktlinsen sehen zu können ist der Wunsch zahlreicher Personen mit Sehschwäche. Dennoch wagen es viele Betroffene nicht, sich einer Augenlaserbehandlung zu unterziehen. Denn immer noch kursieren einige falsche Informationen und Mythen über das Augenlasern. Mit diesen möchten wir aufräumen. 

Die sechs größten Mythen über die refraktive Chirurgie

Augenlaserbehandlungen sind eine sehr unangenehme und teilweise sogar schmerzhafte Angelegenheit

Stimmt nicht. Im Gegenteil: Augenlaserbehandlungen sind schnell, schmerzfrei dank betäubender Augentropfen und erfolgen ambulant. Die Sehschärfe wird mit einem Laser korrigiert, wodurch es sich um einen minimalinvasiven Eingriff handelt. Dieser ist weder unangenehm noch schmerzhaft. Lediglich eine leichte Rötung der Augen und  ein Fremdkörpergefühl nehmen manche Patienten in den Stunden nach dem Eingriff wahr.

Die Nachbehandlung ist langwierig und schwierig

In den meisten Fällen hat sich der Patient bereits nach 24 oder 48 Stunden wieder vollständig erholt und kann seinem Alltag nachgehen. Die Nachsorge besteht, außer im seltenen Fall von Komplikationen, aus nicht mehr als Hygienemaßnahmen und der Verwendung von verordneten Augentropfen. Zudem sollte man in den ersten Wochen nach dem Eingriff auf große Anstrengungen sowie Risikosportarten verzichten, um Schläge auf das Auge zu vermeiden.

Man kann sich nur zwischen 25 und 50 Jahren lasern lassen

Die einzige Voraussetzung für eine Augenlaserbehandlung ist eine stabile Sehstärke oder anders gesagt keine weitere Zunahme der Dioptrienwerte. Üblicherweise nehmen diese während der Wachstumsphase zu und stagnieren dann. Die meisten Personen wachsen längstens bis zu einem Alter von 18 Jahren. Daher ist dies im Normalfall das Mindestalter für Augenlaserkorrekturen.

Am anderen Ende des Zeitrahmens für Augenlaserkorrekturen kursieren Gerüchte über die Altersgrenze von 50 Jahren. Jedoch auch Personen, die älter als 50 Jahre sind, können sich problemlos behandeln lassen, sofern keine anderen Augenerkrankungen wie zum Beispiel der  Graue Star oder Netzhautprobleme vorliegen. In diesem Fall muss vor dem Eingriff eine umfassende Augenuntersuchung stattfinden – welche aber ohnehin bei allen Patienten, egal welchen Alters, durchgeführt werden muss.

Eine Augenlaserkorrektur hat Nebenwirkungen

Hier sind sich die Experten einig: Falsch! Eine durch einen erfahrenen Augenarzt durchgeführte Augenlaserbehandlung mit moderner Technologie wie zum Beispiel der LASIK Methode birgt kaum die Gefahr von unerwünschten Begleiterscheinungen. Selbstverständlich muss vor einer Behandlung eine umfassende Untersuchung des Auges stattfinden und die Korrektur von einem erfahrenen Augenarzt durchgeführt werden.

Eine Hornhautverkrümmung kann nicht korrigiert werden

Auch das stimmt heute nicht mehr! Die heutigen Laser gleichen die Unregelmäßigkeiten, welche für die unscharfe Sicht auf allen Entfernungen verantwortlich ist, aus.

Eine Augenlaserbehandlung ist teuer

Stimmt nicht! Früher war sie das, jedoch können sich heute die meisten Personen, die sich für eine Augenlaserbehandlung interessieren, diese auch erlauben. Abgesehen von den flexiblen Finanzierungsmodellen, die viele Augenlaserkliniken anbieten, ist eine Augenlaserbehandlung eine Investition in die Zukunft: keine häufigen Brillenwechsel und kostspieligen Kontaktlinsen-Abos mehr. Bereits nach wenigen Jahren haben sich daher die einmaligen Investitionskosten bereits gelohnt.

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